Museum Ostwall / All the Time: Das elektronische Murmelhäuschen

Museum Ostwall / All the Time: Das elektronische Murmelhäuschen
Museum Ostwall / All the Time: Das elektronische Murmelhäuschen
Samstag | 22. Juli 2017 | 16:00 Uhr


ELEKTRONISCHES MURMELHÄUSCHEN
TRIFFT
ELEKTRONISCHE MUSIK

In Zusammenarbeit mit dem MUSEUM OSTWALL IM DORTMUNDER U und im Rahmen der Reihe SOMMER AM U präsentieren wir den Workshop „ELEKTRONISCHE MURMELHÄUSCHEN“ mit Tina Tonagel und Christian Faubel. In diesem Workshop entsteht eine Siedlung aus kleinen Häuschen, die anfangen, zu knattern, zu drehen oder zu piepsen, sobald eine Murmel erfolgreich durchs Tor rollt.
Die Teilnehmer löten Lichtschranken und bestücken ihr Papphaus mit Motoren, Mini-Lautsprechern und kleinen Lampen.
Wenn die Elektronik verkabelt ist, können die Häuser nach Belieben gestaltet werden. So entsteht ein buntes Feld kleiner Murmelhäuser, die alle unterschiedlich reagieren, wenn eine Murmel ins Ziel trifft und durch die Lichtschranke rollt. Natürlich können die Teilnehmer ihre Werke zum Schluss mit nach Hause nehmen.

Und das ist längst nicht nicht alles:
Denn zum elektronischen Knattern, Piepsen und Blinken gesellen sich auch noch elektrische Töne. Das Experiment Murmelhäuschen trifft auf das Experiment Klang und Beat. André Rother und Sven Finke, DJs und Sound-Künstler vom Kollektiv ALL THE TIME
mischen technoide Beats mit Klängen aus dem Dortmunder Alltag. Von den Straßen, Plätzen,von den Parks von Gesprächen, Autolärm und Vogelschreien – alles ist erlaubt. UND AUCH HIER IST MITMACHEN GEFRAGT!
Publikum und Murmelhäuschen-Bauer haben vor Ort die Möglichkeit mit einem Aufnahmegerät Töne zu sammeln, die im Live-Klangexperiment integriert werden.

Für den Murmelhäuschen-Workshop werden keine Lötkenntnisse vorausgesetzt! Es ist keine Voranmeldung nötig.
Wenn alle Bastelplätze besetzt sind, müsst ihr euch ein bisschen gedulden und warten, bis einer frei wird. Basteldauer für ein Häuschen: ca. 1 Std.

Tina Tonagel ist Medienkünstlerin und arbeitet mit Klang, verschiedenen Projektionstechniken sowie mit elektro-mechanischen Apparaturen, die sie für Interventionen des Raumes nutzt.
In der 19. Ausstellung im „MO SCHAUFENSTER“ mit dem Titel „Andere Monde“, schärft sie durch ihre Arbeiten den Blick und die Wahrnehmung des Betrachters für räumliche Besonderheiten und scheinbar Alltägliches und knüpft so an die Fluxus-Sammlung des MO an, die auf den Ebenen 4 und 5 im Dortmunder U zu sehen ist.

Christian Faubel ist ein interdisziplinärer Wissenschaftler und Künstler, der im Zwischenfeld von Forschung an autonomen Systemen, Neurowissenschaften, Medienkunst und Gestaltung arbeitet. In seiner Arbeit interessiert ihn, was autonomes Verhalten ausmacht und ermöglicht. Er entwickelt Artefakte, Workshops und Performances mit einem spielerischen Zugang zu Technologie.